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Die Serra de Tramuntana

Sie ist das größte Gebirge Mallorca und dazu von hohem kulturellen und landschaftlichen Wert. Deshalb wurde sie von der UNESCO zum Welterbe ernennt. Sie verläuft entlang der Westküste und die Straße, die durch sie durchführt ist eine der faszinierendsten in ganz Spanien. Über 90 km von vom Cap de Sa Mola in Andratx bis zum Cap de Formentor in Pollença kann man die zerklüftete Landschaft und traumhafte Orte wie Andratx, Valldemossa, Deià, Sóller, Biniaraix, das Kloster in Lluc und Pollença bestaunen.

Von der Straße aus hat man spektakuläre Ausblicke auf die Berge, das Hinterland und das Meer. Gigantische Felsen, terrassenartige Weinberge, rötliche Pinienwälder und atemberaubende Schluchten, wenn man sich dem Meer nähert und Plantagen mit Orangen-, Zitronen- und Feigenbäumen, wenn man in ein Tal kommt. Auf den Gipfeln, die die tausend Meter überschreiten, gibt es im Winter sogar Schnee; so abwechslungsreich ist das Klima auf so einer kleinen Insel.

Das kulturelle Erbe ist ebenso vielfältig: Römer und Araber haben ihre Spuren in diesem Teil der Insel hinterlassen; Bauten wie Aquädukte, Windmühlen, Terrassen für Weinreben und Olivenhaine, die noch heute genutzt werden und das Leben der Mallorquiner über jahrhundertelang geprägt hat.

Die Vermischung der Kulturen und Völker hat einen ganz eigenen Lebensstil der Insulaner entwickelt, auf den sie sehr stolz sind und der sich in vielen Namen (öffentlicher Gebäude und Plätze), Mythen, Legenden und noch merklicher in der Gastronomie, dem Handwerk, der traditionellen Kleidung sowie der Sprache wiederspiegelt.

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Von Süd nach Nord:

Valldemossa

Ein Must-See auf jeder Inseltour! Dieses atemberaubend schöne Städtchen ist umgeben von aufgetürmten Bergen und Pinienwäldern und ein Spaziergang durch das historische Zentrum ist ein wahres Vergnügen. In den bezaubernden kleinen Straßen gibt es entzückende Häuser mit leuchtend bunten Blumentöpfen davor sowie pittoreske kleine Plätze wie der vor der Klosterkirche. La Cartoixa ist ein lohnender Besuch und ist in aller Welt berühmt, weil Frederik Chopin und George Sand hier einen Winter lang lebten.

Sóller

Port de Sóller ist der vermutlich perfekteste von der Natur geschaffene Hafen. Es ist der größte Hafen an der Westküste Mallorcas. Man kommt nicht drum herum, sich in ihn zu verlieben: sein kleiner, schwarz-weißer Leuchtturm, das pulsierende Leben in den Werften, seine steilen, engen Gässchen und sein lebhaftes, bohemistisches Ambiente. An seinen Liegeplätzen direkt an der Straße voller Cafés und Bars ruhen Fischerboote und Luxusyachten. Unabdingbar ist es die frisch im Hafen gefischten Gambas zu probieren.

Fornalux

Dieses verträumte Örtchen ist im höchsten Teil der Serra de Tramuntana gelegen, hoch über dem Tal von Sóller. Es gilt als eines der schönsten Dörfer ganz Spaniens. Umgeben von wunderschönen Landschaften findet man in den steilen Gässchen traditionelle Steinhäuser, die mit unzähligen Blumentöpfen dekoriert sind. Die roten Dächer bilden eine perfekte Symbiose mit dem Aroma der Orangen- und Zitronenbaumplantagen, was seinen rustikalen Charme unterstreicht.

Das Kloster in Lluc

Das Kloster ist das spirituelle Zentrum Mallorca mit dem gotischen Bildnis der Schutzpatronin Mallorca, der Mutter Gottes von Lluc aus dem 14. Jahrhundert. Dieser heilige Ort liegt im Norden, in einem Tal zwischen den Bergen der Tramuntana auf über 500 m. Im Kloster gibt es ein Internat, einen botanischen Garten, ein äußerst interessantes Museum mit Ausstellungen zu Kunst und Traditionen Mallorcas, einen Zeltplatz, einen Picknick-Bereich, vier Restaurants, einen Laden und eine Herberge. Viele der beliebtesten Wanderrouten durch die Serra de Tramuntana starten in Lluc und wieder andere nutzen das Kloster für Übernachtungen.

Zweimal am Tag begleitet der berühmte Kinderchor „Els Blauets“ („die kleinen Blauen“) die Messe mit seinem Gesang.

Sa Calobra  

Zwischen Lluc und Sóller liegt der steile Zugang zu dieser berühmten Bucht. Die aus dem Jahre 1932 stammende schmale und windige Straße wurde von Hand gebaut und überwindet 800 Höhenmeter. Dieser traumhafte Ort wurde glücklicherweise nicht durch die Handvoll kleiner Restaurants und Cafés verschandelt. Von hier aus kann man zu Fuß ein weiteres Naturparadies entdecken: die Bucht, in der der Torrent de Pareis mündet.

Formentor

Wenn man die Straße nach Formentor nimmt, kann man die wohl atemberaubenste Landschaft der Insel bestaunen. Der erste Aussichtspunkt liegt an einer beeindruckenden 200 m hohen Steilklippe, vor der die winzige Insel Colomer liegt. Folgt man der Straße kommt man vorbei am exklusiven Strand von Formentor und nach vielen Kurven und Windungen, von denen man immer wieder spektakuläre Ausblicke hat, gelangt man zu dem kleinen Leuchtturm auf steilabfallenden Klippen, der den nördlichsten Punkt der Insel markiert.

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Palma de Mallorca:

Kathedrale von Palma

Alles an dieser Kathedrale ist einfach nur in Superlativen zu fassen. Sie hat die größte gotische Fensterrosette der Welt und die höchsten und schlanksten Säulen. Ihre Lage ist ausgezeichnet: Gelegen über den alten Stadtmauern gen Meer gehend im Parc de la Mar ist sie der Juwel der historischen Altstadt. Die ersten Bauarbeiten begannen im Jahr 1229 und wurden in 1601 fertiggestellt. Im Jahre 1931 wurde sie zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt.

Palau de l’Almudaina

Nach der Eroberung der Arabar wurde der Palast als Festung errichtet, in der die muslimischen Herrscher lebten. Als die Stadt von Jaume I. zurückerobert wurde, wurde er renoviert und der christlichen Tradition angepasst. Heutzutage überraschen seine Innenhöfe, riesigen Wandteppiche, übermäßigen Kamine in den Zimmern, feingearbeiteten Dekorationsstücke und sein beeindruckendes Mobiliar mit einer einladenden Wärme. Die Terrasse eröffnet ein herrliches Panorama über die Hafenpromenade.

Castell Bellver

Diese Festung bietet einen unvergleichlichen, spektakulären Ausblick über Mallorca. Sie beherbergt ein Museum und ist von wunderschönen Wäldern auf der Spitze eines Hügels umgeben. Allein das Panorama über die Stadt und die Bucht von Palma lohnen den Aufstieg.

Strände und Buchten

Cala Varques

Es ist einer der unberührten Strände Mallorca mit kristallklarem Wasser und weißem Sand, umgeben von niedrigen Hügeln und über einen Trampelpfad durch einen bezaubernden Pinienwald zu erreichen. Das Panorama ist beeindruckend, denn die natürliche Erosion hat eine Küste voller Höhlen geschaffen – und sogar ein Felsentor. Ein einzigartiger Ort, um ihn mit Freunden oder dem Partner und einem guten Buch oder der Kamera zu genießen.

Cala Torta

Der auch als s’Aduaia bekannte kleine Strand liegt nur 10 km von Artà entfernt und wird von vielen Besuchern gerne übersehen. Deshalb ist dieser der zwischen Pinien und Bergsträuchern versteckte Platz wunderschön und unberührt. Sanddünen schützen das klare, schimmernde Wasser. Die etwas höheren Hügel an der rechten Strandseite bilden einen herrlichen Aussichtspunkt.

Cala Figuera

Dieser Teil des Mittelmeers verfügt über besondere Schönheit, die ihn vom Rest der Insel abhebt. Die paradiesische Bucht von Cala Figuera liegt versteckt zwischen felsigen Klippen. Es gibt einen Fischmarkt und die Fischerhäuser wirken geradezu wie in den Stein gehauen. Die Fischerboote und Boote mit geringem Tiefgang liegen ruhig in der schmalen Bucht nebeneinander. Umringt wird dieses kleine Paradies von einem Fußweg, von dem aus man dieses einzigartige Fleckchen Erde kennenlernen kann.

Cala Tuent

Hier, wo das Meer auf die Berge der Tramutana trifft, bildet sich ein halbrunder Strand zwischen den Felsen umringt von dichten Pinienwäldern. Sand und dicke Kiesel formen diesen wunderschönen Küstenabschnitt. Die zur dieser Bucht führende Straße ist windig und steil.

Strandliebhaber werden von der beeindruckenden Szenerie angezogen und eine Wanderung in diesem Gebiet ist eines der schönsten Erlebnisse, das die Insel zu bieten hat.

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Die Höhlen “Coves del Drach”

Diese Höhlen sind die Lieblingsattraktion vieler Touristen und viele bezeichnen sie sogar als achtes Weltwunder. Ein Besuch ist ein aufregendes Erlebnis und jedes Mal kann man etwas Neues entdecken.

Der Besuch besteht aus zwei Teilen: Zunächst wandert man durch die Höhle, während man atemberaubende Steinformationen, Kammern, Stalaktiten, Stalagmiten und Seen bestaunen kann. Der zweite Teil findet auf dem Llac Martel statt und ist das, was diese Höhlen so besonders und einzigartig macht, denn es ist einer der größten unterirdischen Seen der Welt. Ein klassisches Konzert wird mit speziell abgestimmten Lichteffekten in einer magischen Atmosphäre vorgetragen und die anschließende Bootsfahrt über den See sind Highlight und Schlusspunkt der Führung.

Naturpark “Sa Dragonera”

Der Naturpark setzt sich aus den Inseln Pantaleu, Mitjana und Sa Dragonera und erstreckt sich über ca. 274 Hektar und wurde zusammen mit einem großen Meeresgebiet zum Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) sowie zum besonderen Schutzgebiet (SPA) erklärt und bildet somit Teil des Red Natura 2000.

Sa Dragonera, südwestlich von Mallorca gelegen, wird durch einen kleinen Kanal von rund 800 m Breite und einer maximalen Tiefe von etwa 15 m von der Insel getrennt.